Podiumsdiskussion zur Europawahl: Umweltschutz war zentrales Thema

(v.l.): Jürgen Spenrath (AfD), Nyke Slawik (Grüne), Elias Weimann (Linke), Aimee Kwiatkowski, Journalismuskurs, Arne Hommes, SV, Jana Hoppe, Schülersprecherin, Timo Sauer (SPD), Tobias Stümges (CDU) und Otto Fricke (FDP)

Europapolitische Fragen direkt mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Politik zu diskutieren, war Ziel der Podiumsdiskussion. Schließlich steht die Europawahl kurz bevor und für viele Schülerinnen und Schüler ist sie die erste Wahl, an der sie teilnehmen dürfen.

Deshalb hatten sich die Schülervertreterinnen und –vertreter des BKVB ausführlich vorbereitet und in gemeinsamen Sitzungen Fragen erarbeitet, die sie bei der Podiumsrunde stellen wollten. Dann hatten sie gemeinsam mit Schulleiter Stefan Bur alle größeren Parteien eingeladen.

Der Diskussion stellten sich: Tobias Stümges (CDU), Timo Sauer (SPD), Otto Fricke (FDP),  Nyke Slawik (Grüne), Elias Weimann (Linke) und Jürgen Spenrath (AfD).

Sie präsentierten ihr Parteienprogramm in zwei Durchläufen von jeweils circa 90 Minuten vor verschiedenen Schülergruppen. Die anschließende Fragerunde wurde natürlich nicht nur von der Schülervertretung bestritten, alle anwesenden Schülerinnen und Schüler konnten ebenfalls die Gelegenheit ergreifen, Fragen zu stellen.

Die engagierte Diskussion drehte sich immer wieder um den Umweltschutz: Wie viel Eigenverantwortung kann eingefordert werden? Was muss gesetzlich geregelt werden? Welche Effekte haben die „Fridays for Future“? Auch die Migration war Thema: Wie viel Solidarität ist hier erforderlich? Was tun wir in Deutschland? Was kann in Europa geleistet werden? Was tun gegen Nationalismus? Weiter wurde unter anderem auch die Verkehrspolitik, soziale Gerechtigkeit und Wahlen ab 16 diskutiert. Dabei fragten die Schülerinnen und Schüler immer wieder nach konkreten Entscheidungen und Aussagen der Parteien zu einzelnen Sachfragen als Entscheidungshilfe für die Wahl.

Jana Hoppe, Schülersprecherin, freut sich über die insgesamt erfolgreiche Veranstaltung: „Es war eine großartige Idee. Wir sehen, wie Politiker und Politikerinnen sind, wofür die Parteien stehen. Hier bekommen wir Antworten auf die Fragen, die wir ansonsten so nicht stellen können. Politik wird so greifbarer und man bekommt ein Gefühl dafür, wie es ist, sich einzubringen.“

Wesentlich unterstützt hatte Gabriel Teupe, Lehrer für Gesellschaftslehre, die Schülervertreter bei der Vorbereitung der Podiumsdiskussion. Auch er zeigte sich zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr motiviert mit den Europathemen auseinandergesetzt und nehmen auch die Wahl glücklicherweise ernst.“

Ein weiterer Bericht ist auch in der Schülerzeitung des Politik / Journalismus Kurses der DGS entstanden: „Schlagabtausch kurz vor der Europawahl“