Phil Dörrenhaus (DFL01) berichtet von seiner Teilnahme bei der Wasserball U17- Europameisterschaft auf Malta

Mein Name ist Phil Dörrenhaus und ich bin Schüler in der DFL01. Seit 7 Jahren spiele ich Wasserball bei der SVK 72 e.V. Mit den Jugendmannschaften haben wir im Verein schon viele Titel auf NRW-Ebene geholt und sind auch deutschlandweit erfolgreich gewesen. Mittlerweile spiele ich in der U18 Bundesligamannschaft und in der 1. Herren-Mannschaft. Nach der Berufung in den NRW-Kader folgte dann auch bald die Berufung in den Nationalkader. In diesem Sommer bekam ich dann die Chance mich für die U17-Nationalmannschaft zu qualifizieren. Beginnend im Juni musste ich mich auf zahlreichen nationalen Lehrgängen und auf Turnieren im Ausland – in Kroatien, Serbien, Montenegro und Ungarn – gegen vier weitere Torhüter behaupten. Von Ferien konnte also keine Rede sein. Daher war die Freude riesig, vom 12.09.2021 bis zum 19.09.2021 mit der U17 Wasserballnationalmannschaft an der die Europameisterschaft auf Malta teilzunehmen.

Am Mittwoch, den 08.09.2021, bin ich mit dem ICE nach Berlin gefahren, wo wir uns im Olympiapark 2 Tage vorbereitet haben, bevor wir am 10.09 vom Flughafen Berlin Brandenburg über Frankfurt nach Malta geflogen sind. In Malta haben wir im Hotel
„db San Antonio“ übernachtet. Leider waren wir durch die Coronapandemie sehr eingeschränkt, wir durften das Hotel nicht verlassen und waren immer von den anderen Hotelgästen getrennt, sozusagen in unserer „Bubble isoliert“. So haben wir z. B. immer in einem eigenen Speisesaal gegessen.

Die Spiele fanden im Freibad in Gzira in der Nähe des Yachthafens statt. Getreu dem Motto “ Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ haben wir auch an den Spieltagen noch davor und danach trainiert und hatten nicht viele Gelegenheiten, etwas von der Insel zu sehen.

In der Vorrunde spielten wir gegen die Mannschaften aus Weissrussland, Russland und den Niederlanden, im weiteren Turnierverlauf dann wieder gegen die Niederlande und Russland sowie Georgien. Ein absolutes Gänsehautgefühl hat jedes Mal die Nationalhymne hervorgerufen – einfach eine besondere Ehre für das „Team Deutschland“ antreten zu dürfen!

Leider sind wir so etwas wie die „Pechvögel“ des Turniers gewesen. Denn in den sechs Turnierauftritten gab es für uns gleich dreimal eine „Ein-Tor-Niederlage“. Insgesamt wurde es dann leider nur der 10. Platz! Aber ich bin froh und dankbar, dass ich diese großartige Zeit und Turnieratmosphäre erleben durfte und mir auch das BKVB diese Chance ermöglicht hat.

Phil Dörrenhaus, DFL 01