
Water is life.
Koordinator: Sint-Jozefshandelsschool (Belgien)
1. Partner:Berufskolleg Vera Beckers (Deutschland)
2. Partner:Lycée Arcisse de Caumont (Frankreich)
3. Partner:Zespó Szkó Technicznych (Polen)
Thema:
„Water is life”, also „Wasser ist Leben” lautet der Name unseres Projektes, da das Wasser das alle Partner verbindende Element ist. Alle Städte der teilnehmenden Schulen liegen am Wasser. Das Wasser hat einen wichtigen Einfluss auf die jeweiligen Regionen. Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Ökologie und das Transportwesen sind nur einige der Bereiche, die das Wasser in diesen Städten geprägt hat. An allen teilnehmenden berufsbildenden Schulen gibt es Bildungsgänge die direkt oder indirekt auf Berufsbilder, die mit der Lage am Wasser zu tun haben, vorbereiten.
Die strategische Lage am Rhein war der Grund, warum Krefeld von den Römern gegründet wurde. Über die Jahrhunderte wandelte sich dieser Aspekt von einem militärischen zu einem wirtschaftlichenVorteil, der in den heutigen Industrieansiedlungen in den Gewerbegebieten entlang des Rheinufers mündet.
Der Rhein hat jedoch über die Zeit auf vielfältige Weise Einfluss auf die Lebensart der Menschen genommen. Er gibt einer ganzen Region, dem Rheinland, eine gemeinsame Identität. Dies spiegelt sich im gemeinsamen Brauchtum (z.B. rheinischer Karneval) und einer gemeinsamen Cuisine (rheinische Küche) wieder. Zudem spielt der Rhein im heutigen Leben der Menschen eine große Rolle als Ort der Regeneration und des Sports.
Inhaltlich ist es das Ziel unseres Projektes, die Einflüsse des Wassers auf unser Leben herauszustellen und herauszufinden, ob es vergleichbare Effekte in den Städten unserer Partner gibt. Wir wollen uns am Berufskolleg Vera Beckers auf die Aspekte Gesundheitswissenschaften, Ernährungslehre, Biologie und Sport konzentrieren, während unsere Partner uns zu Erkundungen in weiteren Bereichen anregen werden, damit wir bei deren Fragestellungen behilflich sein können.
Arbeitsweise:
Das Projekt wird im ersten Jahr durch die Fragen vorangetrieben, die von den Partnern aufgeworfen werden. Jede Schule möchte herausfinden ob die eigenen Probleme, Ressourcen und Begebenheiten, das Leben am Wasser betreffend, in den Städten der Partnerschulen wiederzufinden sind. Jede Schule recherchiert die Fakten für die eigene Region und präsentiert sie den Partnerschulen. Der Austausch zwischen Schülern und Lehrern der verschiedenen europäischen Nationalitäten wird bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrerinnen und Lehrern den Blickwinkel erweitern, so dass sie eine breite europäische Perspektive entwickeln können. Neben den Präsentationen soll ein gemeinsames Tagebuch entstehen, sowie multimediale Produkte. Partnerschulen können sich gegenseitig auffordern bestimmte Produkte zu erstellen. Hierzu sollen auch Wettbewerbe zwischen den Schulen stattfinden.
Alle Ergebnisse sollen auch dazu dienen die Schule der Öffentlichkeit zu öffnen um z.B. Wege zu diskutieren, wie die Ressource Wasser noch besser genutzt werden kann.
Als Austauschplattform zwischen den Schulen soll neben den herkömmlichen Kommunikationsmitteln das Programm eTwinning dienen, welches Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt.
Evaluation soll zu verschiedenen Zeitpunkten des Projektes stattfinden um zu gewährleisten, dass die Arbeitsweise effizient weiterentwickelt wird. Regelmäßige Fragebogenerhebungen bei Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen und protokollierte Gruppendiskussionen bei allen Projekttreffen sollen diese prozessbegleitende und -steuernde Evaluation ermöglichen.
Im zweiten Jahr wird eine mobile Ausstellung aller angefertigten Produkte erstellt werden und von Partnerschule zu Partnerschule `wandern´. Zu jeder Ausstellung sollen jeweils zwei andere Partner anreisen. Zweck dieser Besuche wird sein, bei der Durchführung, Präsentation und Dokumentation (Filme, Berichte, Fotos) mitzuhelfen. Die Ausstellungen sollen zudem einen geeigneten Rahmen für die Veröffentlichung der Projektergebnisse liefern. Entsprechend sollen zu den Ausstellungen die Eltern, Presse und Fernsehen, Lokalpolitiker sowie Vertreter der Schulaufsichtsbehörden eingeladen werden. Der letzte Ausstellungstermin soll zugleich als Abschluss- und Auswertungsveranstaltung gestaltet werden.
Neben den inhaltlichen Zielen verbinden folgende weitere Ziele die Partnerschulen:
1. Die Schulpartnerschaften innerhalb dieses Projektes sollen den Schülerinnen und Schülern zu mehr Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Sprachen verhelfen und sie in die Lage versetzen, ihren fremdsprachigen Kommunikationsanteil zu erhöhen.
2. Sie sollen ebenso die Lehrerinnen und Lehrer motivieren, sich für das Projekt zu engagieren, d. h. an Projektbesuchen teilzunehmen, verschiedene europäische Schulsysteme zu vergleichen und neue Ideen für das Projekt zu entwickeln.
3.Das Projekt soll dazu beitragen, die europäische Dimension des Schulprofils zu erweitern und sowohl das europäische Identitätsgefühl als auch das Bewusstsein einer nationalen Zugehörigkeit zu stärken.
4. Es soll eine Kommunikation mit den europäischen Partnern etablieren, an der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die jeweiligen Kommunen teilhaben.
Klicken Sie in der folgenden Zeile auf den Link, um unseren Film zum Commenius-Projekt 2008-2010 - "Lifestyle and health" - zu starten.
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„Dieses Projekt
wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die
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