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Kompaktkurs Skifahren

Sport- und Fitnesskaufleute / Sportfachleute

des Berufskollegs Vera Beckers



Am Freitag, den 21.01.2011, begann die Skifahrt für die Sport- und Fitnesskaufleute / Sportfachleute der Mittelstufe des Berufskollegs Vera Beckers.

Treffpunkt war um 19.00 Uhr vor der Berufsschule, nun standen uns 12 Stunden Busfahrt bevor. Ein wenig müde und zerknittert kamen wir am Samstagmorgen in Sillian (Österreich) an.

Nachdem wir unsere Koffer vor unserer Unterkunft, dem „Schwarzen Adler“deponiert hatten, holten wir unsere Skiausrüstung im nächsten Ort ab.
 

Uns wurde der pflegliche Umgang mit dem Material nahe gelegt, und wir wurden mit den Sicherheitsmaßnahmen beim Skilaufen vertraut gemacht.


Darunter fallen:

  • Pistenregeln Für Sicheres Skifahren (FIS Regeln)
  • Körperliche Vorbereitung (wir mussten uns in Zweiergruppen Skigymnastik überlegen und unsere Gruppe vor dem Skifahren „anleiten“)
  • Gefahren im Gebirge (Wetter, etc.)
  • Erste Hilfe bei Skiunfällen

Danach konnten wir endlich unsere Zimmer für die nächsten sieben Tage beziehen. Am Tag der Ankunft durften wir noch nicht auf die Piste.


Tag 1


Am Sonntag war dann der Tag der Tage und wir durften das erste Mal hochfahren (was für manche schon Überwindung genug war).


   

Total verschwitzt in kompletter Ausrüstung (Helm, Handschuhe, Ski, Stöcke, Brille und Skianzug) erreichten wir unser Ziel: den Idiotenhügel auf der Mittelstation.


So versuchten wir unsere ersten Schritte auf den Skiern, Schneepflug und Pflugbogenfahren waren das Programm für den ersten Tag.


Natürlich hatten wir auch erfahrene Skifahrer und Snowboarder dabei, sie unterstützten kräftig und fuhren vorsichtig in mindestens Dreiergruppen vor.








Um 11.30 Uhr gab es immer ein leckeres Mittagessen auf der Mittelstation, wo sich die ganze Gruppe wieder traf.

 

Am ersten Abend fielen wir alle völlig kaputt ins Bett.


Tag 2


Aufstehen um 06.30 Uhr (manche Zimmer sogar noch früher, da es bei 5 Mädels und nur einem Spiegel etwas länger dauert).


Nach dem Frühstück ging es zu Fuß zum Lift, nach dem Aufwärmen durch jeweils immer zwei andere Klassenkameraden festigten wir das Pflugbogenfahren.


Tag 3


Langsam hatten wir den Tagesablauf raus, Aufstehen, Frühstücken, in voller Ausrüstung zum Lift, Aufwärmen, 11.30 Uhr Mittagessen, dann noch 3 Std. fahren …


Wir lernten das Schrägfahren, Halbpflugfahren und Seitrutschen, sagen wir, dass es wenigstens alle ausprobierten.


Tag 4


Langsam gewöhnten wir uns auch an den Muskelkater, der einfach überall zu spüren war.


 Herr Holtappels sagte jeden Tag, dass es Ziel der Gruppe ist, am Ende der Woche mit allen die Talabfahrt runter zu fahren.  
  Die meisten von uns hielten dies bis zum Schluss für einen schlechten Scherz, doch als wir alle dabei waren, den parallelen Grundschwung zu üben und mit dem großen Lift auch schon höher gefahren sind, also höhere Berge und Abfahrten wagten, da wurde uns langsam klar, dass dies gar nicht so abwegig ist …
 



Tag 5

 

Mittlerweile war „Alltag“ eingekehrt, wobei es manchen schon viel Kraft raubte, am vorletzten Tag immer steilere Pisten abzufahren.
 
 
Die Gruppe hatte sich mittlerweile in drei Grüppchen aufgeteilt, die Fortgeschrittenen und zwei Anfängerkurse. Am Ende wollten nicht alle die Talabfahrt fahren und wir hatten uns auf einen Kompromiss geeinigt, sodass die zweite Anfängergruppe den Zugweg nahm.



  Tag 6


Am letzten Tag hatten wir wettertechnisch leider nicht so viel Glück, es war sehr nebelig, man konnte kaum etwas sehen.

Trotz einer langen Wartezeit wurde es einfach nicht besser, deshalb sind auch nicht alle die Talabfahrt gefahren.

Letztlich stand am nächsten Tag die Rückfahrt nach Krefeld an.



Ich persönlich bin sehr begeistert und stolz auf die Gruppe, dass wir alle zusammen gehalten und uns gegenseitig Mut gemacht haben.


Die Fahrt hat uns einfach zusammen geschweißt und die Gruppendynamik gestärkt.


Der Kompaktkurs „Skifahrt“ betrifft auch einen Sportbereich, der in der Schule nicht betrieben werden kann und hat uns einfach die Möglichkeit geboten, diesen Sportbereich näher kennen zu lernen.


An manchen Pisten habe ich es zwar verflucht, dass ich mitgefahren bin, aber mein Fazit kann nur positiv sein, ich habe nicht nur eine Menge gelernt, sondern hatte auch noch Spaß daran.


 Also, vielen Dank ;)      
 

Julia Zimmermanns

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